Neckermann.de
Pressemitteilung
Frankfurt a.M., 29. August 2008
· Interessenausgleich und Sozialplan für rund 140 Beschäftigte
· Gründung einer Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft
· Verhandlungen mit der Neckermann.Contact Customer Services GmbH dauern an

Frankfurt a. M., 29. August 2008.  Vertreter des Gesamtbetriebsrats und der Geschäftsführung von neckermann.de haben sich im Zuge der Umsetzung des Projekts „neckermann 2010“ auf einen gemeinsamen Interessenausgleich und Sozialplan für cirka 140 Beschäftigte bei der  neckermann.de GmbH geeinigt.

Die für die Beschäftigten vereinbarten Abfindungsregelungen liegen deutlich über den bislang innerhalb der Neckermann-Gruppe geltenden Sozialplanvolumen. Speziell für die älteren Beschäftigten sind Vereinbarungen ausgehandelt worden, die in diesem Umfang innerhalb der Unternehmensgruppe erstmals Anwendung finden. Zusätzlich wurde die Gründung einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft für die vom Personalabbau betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschlossen.

Martin Lenz, Vorsitzender der Geschäftsführung von neckermann.de sagt: „Die unvermeidbaren Personalanpassungsmaßnahmen sind nur ein Teil eines umfangreichen Sanierungs- und Restrukturierungsprojekts für die gesamte Neckermann-Gruppe. Um weitere rund 4000 verbleibende Arbeitsplätze innerhalb der Gruppe erhalten zu können, müssen wir das gesamte Unternehmen auf das schwierige Wettbewerbsumfeld ausrichten.

Wir haben in letztendlich harten aber immer fairen Verhandlungen mit der Arbeitnehmervertretung eine Einigung erzielen können, die soziale und wirtschaftliche Aspekte gleichermaßen berücksichtigt“.

Derzeit führen Vertreter der Geschäftsleitung und Arbeitnehmer intensive Verhandlungen mit der Neckermann.Contact Customer Services GmbH über die weitere Vorgehensweise für das Call-Center am Standort Frankfurt. Sobald  Ergebnisse vorliegen, wird neckermann.de selbstverständlich zeitnah informieren. 


Weitere Fakten zur aktuellen Situation bei neckermann.de

  • Für das neckermann.de Kundenservice-Center am Standort Heideloh wurden bereits neue Arbeitsverträge verhandelt. Dadurch werden die Arbeitsplätze an diesem Standort gesichert. Im Gegenzug wurde die wöchentliche Arbeitszeit auf 40 Stunden (bisher 37,5 Stunden) angehoben. Die neuen Verträge beinhalten einen Kündigungsschutz bis 2010 und eine Einmalzahlung, die die Mehrarbeitszeit ausgleicht. 193 von 198 Beschäftigten am Standort haben die neuen Vertragsbedingungen akzeptiert.

  • Die Verweildauer in der neu gegründeten Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft wird individuell geregelt. Sie umfasst einen Zeitraum beginnend bei der doppelten individuellen Kündigungsfrist und reicht bis längstens 12 Monate.


Pressekontakt:
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